HINAUS AUS DEN ANSTALTEN, HIN ZU DEN MENSCHEN 2
Das Museum des Wahnsinns hat sich als Kommunikationszentrum in Fragen der geistigen Gesundheit und des Wahnsinns bewährt, zwei Themen, die in der gewöhnlichen Gesellschaft üblicherweise nicht zum Tagesgespräch gehören.
Über Menschen mit chronischen Schwierigkeiten mit der geistigen Gesundheit ist noch immer ein Tabu, solche Menschen werden marginalisiert und sozial ausgeschlossen, und sie werden nicht gehört und nicht gesehen. In der Gesellschaft überwiegt die Überzeugung, dass für solche Menschen in den einschlägigen Anstalten recht gut gesorgt wird und dass der Gedanke der Desinstitutionalisierung eine Utopie ist. Im Projekt „Hinaus aus den Anstalten, hin zu den Menschen 2“ arbeiten wir intensiv an der Erweiterung des Kreises der Besucherinnen und Besucher mit dem Ziel, dass diese sich anhand eines konkreten Beispiels der jüngeren Geschichte darüber informieren können, weshalb das längerfristige Einweisen in Anstaltspflege sowohl den Betroffenen als auch der Gemeinschaft und der Gesellschaft schadet. Im Besonderen widmen wir uns jungen Leuten (Studenten verschiedener Disziplinen, Schülern), Vortragenden, einschlägig ausgebildeten Fachkräften (Center za socialno delo – Zentrum für Sozialarbeit, Center za usposabljanje, delo in varstvo – Zentrum für Weiterbildung, Arbeit und Sicherheit, Varstveno delovni center – Zentrum für geschützte Arbeit, Nichtregierungsorganisationen und andere unterstützende Dienste bei der längerfristigen Obsorge). Weiters sammeln wir Zeugnisse von Menschen mit Erfahrungen zum Leben in einer Anstalt und/oder in der Psychiatrie. Die Ausstellung „Spielwiesen des Wahnsinns, Trate“ ergänzen wir um taktile Elemente für den erleichterten Zugang für sensorisch behinderte Besucher, dabei suchen wir auch Lösungen zur Erleichterung der Zugänglichkeit der Kultur und des kulturellen Erbes.
Kontaktperson: Darja Farasin,
e-mail: darja.farasin@muzejnorosti.eu,
telefon: 031 238 877
Laufzeit des Projekts: 1. 4. 2023 do 31. 3. 2024
Finanzierung des Projekts: Programm Active Citizens Fund in Slöowenien (über die Finanzierungsmechanismen des EEA sowie Mittel aus Norwegen)

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Am Samstag, dem 28.
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