Das Europäische Museumsforum hat die Nominierten für den EMYA2026 - European Museum of the Year Award – bekannt gegeben. Unter ihnen ist auch das Museum des Wahnsinns aus Trate, Slowenien, das seit dreizehn Jahren im Schloss Obermureck tätig ist. Insgesamt 35 nominierte europäische Museen werden ihre Arbeit auf der EMYA-Konferenz 2026 vom 10. bis 14. Juni in Bilbao (Spanien) präsentieren, wo auch die Preisträger bekannt gegeben und die Auszeichnungen verliehen werden. Gastgeber der diesjährigen Konferenz ist das Interpretationszentrum der baskischen Sprache, Euskararen Etxea, Träger des Museumspreises des Europarates 2025.
Der EMYA – European Museum of the Year Award – wird vom Europäischen Museumsforum verliehen. Dieses arbeitet im Rahmen der Werte des Europarates und setzt sich für die Förderung von Demokratie und Menschenrechten sowie für Nachhaltigkeit und die Überwindung kultureller, sozialer und politischer Grenzen ein. Auf Grundlage dieser Prinzipien unterstützt, vernetzt und fördert das Forum Museen in ganz Europa und zeichnet herausragende Leistungen sowie Innovationen im Museumsbereich aus.
Das Museum des Wahnsinns freut sich sehr über die Nominierung, die eine bedeutende Anerkennung seiner Arbeit darstellt. Im Mittelpunkt stehen die Sensibilisierung für Menschenrechte, die Bewahrung des kulturellen Erbes, die Erforschung des Phänomens Wahnsinn sowie die aktive Einbindung unterschiedlicher Zielgruppen in die Programme und Aktivitäten des Museums. In den vergangenen dreizehn Jahren hat sich das zuvor vernachlässigte Kulturdenkmal Schloss Obermureck zu einem lebendigen Ort der Begegnung, Zusammenarbeit, Information, des Austauschs und der Inklusion entwickelt.
Weitere Informationen über den Preis und die nominierten Museen finden Sie unter: EMYA2026.