Advocacy-Zentrum
Das Advocacy-Zentrum stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und unterstützt ihr Leben in der Gemeinschaft. Es bietet einen sicheren, zugänglichen und fachlich begleiteten Service für Menschen, die in Institutionen oder in der Gemeinschaft leben, damit sie ihre Wünsche äußern, ihre Rechte wahrnehmen und in Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, gehört werden.
Das Projekt baut auf der langjährigen Arbeit des Museum des Wahnsinns im Bereich Menschenrechte, psychische Gesundheit, Gemeinschaftsunterstützung und De-Institutionalisierung auf. Das Advocacy-Zentrum bietet individuelle und Gruppenvertretung sowie rechtliche Beratung und trägt gleichzeitig zur Sensibilisierung für die Bedeutung der De-Institutionalisierung und die Rechte von Menschen mit Behinderungen auf lokaler und nationaler Ebene bei.
Damit festigt das Projekt die Rolle des Museums als Ort des Gedenkens, der Reflexion und gesellschaftlichen Engagements und schafft aktiv die Bedingungen für eine inklusivere, gerechtere und solidarische Gesellschaft.
Das Projekt wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert und wird im Rahmen des politischen Ziels 4 „Sozialere und inklusivere Europa zur Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte“ durchgeführt.
E-Mail: info@muzejnorosti.eu
Projektdauer: Dezember 2025 bis Oktober 2028
Projektfinanzierung: Europäischer Sozialfonds Plus, Republik Slowenien, Ministerium für solidarische Zukunft
Logos:
Advocacy-Zentrum
Das Advocacy-Zentrum unterstützt Menschen mit Behinderungen in ganz Slowenien durch individuelle und Gruppenvertretung sowie rechtliche Beratung. Ziel ist es, den Übergang von institutioneller Betreuung in die Gemeinschaft zu fördern und Wahlfreiheit, Würde und Autonomie zu stärken. Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds Plus kofinanziert.
Go! Marko
Im Rahmen der ECoC GO! 2025 führte das Museum des Wahnsinns zwischen dem 8. und 13. Juni 2025 das blaue Pferd Marco Cavallo – Symbol der Deinstitutionalisierung – durch Slowenien. Das Programm der Karawane mit dem Titel „Kam smo prišli? K vam smo prišli!“ (Wo sind wir angekommen? Bei euch sind wir angekommen!) war Franco Basaglia gewidmet. Mit Theater, Film und Büchern sensibilisierten wir die slowenische Öffentlichkeit in Ljubljana, Maribor, Trate und Nova Gorica sowie die Mitarbeiter und Bewohner der Institutionen in Dutovlje und Hrastovec für Basaglias Reformen in der Psychiatrie und die Notwendigkeit der Deinstitutionalisierung
Das FUTURE
Das FUTURE-Konsortium setzt sich aus Nichtregierungsorganisationen zusammen, die sich für eine gerechte und integrative Gesellschaft einsetzen, in der Menschen mit Behinderungen die gleichen Chancen haben, ein erfülltes und aktives Leben in der Gemeinschaft zu führen.
Richtung: kulturelles Erbe
Das Projekt bündelt die Stärken von fünf Nichtregierungsorganisationen im Bereich Kultur und kulturelles Erbe und zielt darauf ab, den Schutz des kulturellen Erbes und die aktive Rolle der Nichtregierungsorganisationen in diesem Bereich zu stärken.