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Regionalzentrum für Deinstitutionalisierung

In den europäischen Dokumenten aller Mitgliedsstaaten der EU werden diese verpflichtet, Dienste für die Versorgung und Hilfe in der Gemeinschaft zu entwickeln, mit deren Unterstützung Menschen zu Hause bleiben können und nicht in Anstalten oder Heime umgesiedelt werden müssen. Es ist allzu wenig bekannt, dass Slowenien in Bezug auf das Ausmaß der Institutionalisierung in Europa an zweiter Stelle steht. Trotzdem hat sich die Anzahl der Plätze in geschlossenen Anstalten und Heimen nicht verringert und eine Umkehr in Richtung Versorgung und Hilfe in der Öffentlichkeit ist nicht festzustellen, stattdessen werden fortwährend neue Heimstätten gebaut. Die Situation im Jahr 2020 hat uns im Zusammenhang mit der Epidemie bestätigt, dass gerade die Menschen in geschlossenen Anstalten zu den am meisten bedrohten und am wenigsten geschützten gehören und den schlimmsten Zwischenfällen und deren Folgen am stärksten ausgesetzt sind.

Büro des Regionalzentrums

Im Schloss Obermureck eröffnen wir ein Büro, das allen, die Hilfe benötigen oder die Angehörige oder Verwandte haben, die Hilfe benötigen, offensteht. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns anrufen oder uns nach vorheriger Vereinbarung in unseren Räumen im Schloss Obermureck in Trate besuchen würden.

Das Büro ist an jedem Arbeitstag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Wir bitten Sie, uns vor dem Besuch anzurufen, um sicherzustellen, dass wir nicht gerade im Außendienst sind. Wir sind unter der Nummer 00386 70 655 063 (Simona Ratajc, slowenisch, englisch), an jedem Arbeitstag von 9:00 bis 17:00 Uhr erreichbar.

Sie erreichen uns auch unter der e-Mail Adresse simona.ratajc@muzejnorosti.eu
(Unter dieser Adresse ist auch eine Kommunikation in deutscher Sprache möglich.)

Neuigkeiten

Sie können die aktuellen Ereignisse zum Projekt während unserer News im RCDI-Bereich verfolgen (nur auf Slowenisch).

Zum Projekt

Zweck

Um die Verhältnisse in Slowenien zu überwinden entwickeln wir im Schloss Obermureck in Trate ein Regionalzentrum für Deinstitutionalisierung.

Im ersten Jahr arbeiten wir überwiegend mit Menschen aus den Gemeinden Šentilj, Apače und Sveta Ana zusammen. 

Unser Ziel ist es, in einem Jahr zu untersuchen und festzustellen, welche Bedürfnisse nach Hilfe und Unterstützung ihr Bürgerinnen und Bürger in eurer häuslichen Umgebung habt.

Wir möchten ermitteln, welche Form der Hilfe und welche Dienstleistungen ihr braucht, um ein qualitätvolles Leben in eurem Zuhause zu führen zu können, auch dann, wenn ihr in eine Situation gerät, in der ihr Hilfe von anderen Menschen braucht.

Das stellen wir mithilfe von persönlichen Hilfs- und Unterstützungsplänen fest, die eine erfahrene Sozialarbeiterin ausarbeitet.

Was wollen wir erreichen?

Auf Basis der erhobenen Bedürfnisse möchten wir in eurer 

häuslichen Umgebung die Art von Hilfe und Unterstützung bieten, die es euch ermöglicht, zu Hause zu bleiben, im eigenen Heim. Gleichzeitig wird euch Hilfe zu Teil, die ihr braucht und wann immer ihr sie braucht. 

Wem wollen wir helfen?

Das Projekt ist Menschen mit Schwierigkeiten in der geistigen Gesundheit, Menschen mit verschiedenen Formen der geistigen oder körperlichen Behinderung gewidmet. Besondere Aufmerksamkeit wird auch älteren Personen zu Teil, die Hilfe benötigen um zu Hause bleiben zu können und einem Aufenthalt in einem Altersheim zu entgehen.

Das Projekt ist somit allen gewidmet, die aufgrund verschiedener Einschränkungen Hilfe benötigen. Das Ausmaß der Hilfe kann natürlich verschieden sein, desgleichen die Art der Dienstleistung.

Mit wem arbeiten wir?

Im ersten Jahr wird das Projekt im Bereich der Gemeinden Šentilj, Sveta Ana in Apače durchgeführt.

Zuerst werden wir mit euch, liebe Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten, dann natürlich auch mit den Gemeinden und Bürgermeistern und allen, die in den Gemeinden auf dem Gebiet der Entwicklung und Versorgung von Menschen tätig sind. 

Wir werden auch mit allen Diensten in der Region zusammenarbeiten, sowohl mit öffentlichen Diensten als auch mit Vereinen, so dass wir letztlich ein Netz von Dienstleistern aufbauen, die in der Lage sind, in einer Gemeinschaft zusammenzuarbeiten.

Project team

Simona Ratajc, diplomierte Sozialarbeiterin, Projektdurchführende

Dr. Sonja Bezjak, Direktorin des Museums des Wahnsinns

Darja Farasin, mag. medn. in dipl. stud., Mitarbeiterin im Museum des Wahnsinns

Prof. Dr. Vito Flaker, externer Berater

Finanzierung des Projekts

Civic Europe, ausgeführt durch die Plattformen MitOst und Sofia platform, finanziert durch die Stiftung Mercator

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Anmeldung zur Zusendung von Informationen

Falls Sie über die aktuelle Ereignisse des Museums des Wahnsinns informiert werden möchten, schicken Sie uns bitte eine Anmeldung an die e-Mail Adresse

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