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Konferenz "Alpe Adria Donau Netzwerk für Deinstitutionalisierung"

Im Jahr 2021 haben wir im Museum des Wahnsinns in Trate ein Regionales Zentrum für Deinstitutionalisierung gegründet, das im ersten Jahr von Seiten der europäischen Plattform Civic Europe finanziert wurde. Im Rahmen dieses Projekts wollen wir Formen der Fürsorge für Menschen in der Gemeinschaft schaffen, damit sie in ihrem eigenen Heim oder in der Nähe ihres Heims bleiben können. Die Pandemie, die die ganze Welt in Mitleidenschaft gezogen hat, und die Folgen, die vor allem Menschen treffen, die in großen Anstalten gelebt haben oder noch dort leben, hat uns besonders bewusst gemacht, dass wir wesentlich mehr für die Fürsorge der Menschen in der Gemeinschaft tun müssen, als gerade einmal neue große Anstalten zu bauen. In Slowenien ist die Entwicklung einer Fürsorge in der Gemeinschaft angesichts des hohen Grades der Institutionalisierung besonders wichtig.


Im Rahmen des Projekts haben wir uns auch das Ziel gesetzt, eine zweitätige Konferenz Alpe Adria Donau zu organisieren. Das heißt, dass wir uns erneut treffen, dass wir den aktuellen Stand der Dinge in den verschiedenen Staaten austauschen, dass wir eine kontinuierliche Zusammenarbeit einrichten und dass wir sowohl in Slowenien als auch in den benachbarten Staaten eine internationale Unterstützung der Deinstitutionalisierung ins Leben rufen.


In Slowenien wurden vor allem im nordöstlichen Teil des Staates große Anstalten eingerichtet, am Rand der Gesellschaft, im Hinterland. Untersuchungen bestätigen auch, dass im nordöstlichen Teil des Staates ein höherer Grad an Institutionalisierung herrscht. Im ersten Jahr der Tätigkeit des Zentrums für Deinstitutionalisierung planen wir die Zusammenarbeit mit drei Gemeinden, die am Rande des Staatsgebiets lokalisiert sind, wobei wir eine Fürsorge für Menschen, die im ländlichen Raum leben, schaffen wollen. Gleichzeitig wollen wir aktiv mit den beiden Projekten der Umgestaltung der Anstalten im Staat, dem Dom na Krasu (Pflegeheim im Karst) und dem CUDV Črna na Koroškem (Zentrum für Ausbildung, Arbeit und Sicherheit, Schwarzenbach, Unterkärnten SI) zusammenarbeiten und natürlich die praktischen Erfahrungen der Umgestaltung der Fürsorgedienste in der Gesellschaft in den benachbarten Staaten berücksichtigen. Ein besonderer Arbeitskreis wird sich auf der Konferenz mit den Frauen im Prozess der Deinstitutionalisierung befassen.


Fachleute und Menschen mit Erfahrungen laden wir herzlich ein, an der internationalen Konferenz Alpe Adria Donau am 10. und 11. Juni 2021 teilzunehmen. Wir laden Sie ein, Beiträge zur Konferenz vorzubereiten und ggf. einen Fachartikel zu verfassen, der in einem Sammelband der Konferenz veröffentlich wird.


Auf der Konferenz möchten wir diskutieren über die Herausforderungen der Sicherstellung einer Fürsorge in der Gemeinschaft

  1. im ländlichen Raum,

  2. in Zeiten außerordentlicher Randbedingungen aufgrund der Epidemie Covid-19,

  3. über das Problem der „Projektomanie“ bzw. wie man aus Projekten zu systemischen Lösungen gelangt,

  4. über Erinnerungen, Überlieferungen und öffentliche Debatten, 5. über Frauen im Zusammenhang mit Deinstitutionalisierung.


Termin der Konferenz: 10. – 11. Juni 2021

Ort der Konferenz: Das Treffen ist mit physischer Teilnahme im Schloss Obermureck geplant, an der Adresse Trate 7, Zgornja Velka, Slowenien. Im Fall von relevanten Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen gegen C-19 wird die Konferenz über das Internet abgehalten.


Frist für die Abgabe eines Beitrags zur Konferenz: 15. April 2021


Wir bitten um eine Zusammenfassung im Umfang von 300 Wörtern in einer der folgenden Sprachen: Slowenisch, Kroatisch, Serbisch, Englisch (Titel, kurze Vorstellung des Beitrags, 5 Schlüsselbegriffe, Kurzvorstellung des Autors)

Frist für die Abgabe eines Fachbeitrags zur Veröffentlichung im Sammelband: 10. Juli 2021

Der Fachbeitrag möge 8 bis 16 Seiten umfassen. Er möge in einer der folgenden Sprachen verfasst sein: Slowenisch, Kroatisch, Serbisch, Englisch


Adresse für die Abgabe der Zusammenfassungen: simona.ratajc@muzejnorosti.eu oder info@muzejnorosti.eu.


Organisator:

Museum des Wahnsinns, Trate, Regionales Zentrum für Deinstitutionalisierung – Civic Europe.


Mitorganisatoren:

Fakultät für Sozialarbeit,

Philosophische Fakultät der Universität in Laibach, Abteilung für Ethnologie und kulturelle Anthropologie.


Organisationsausschuss:

Simona Ratajc, Vito Flaker, Darja Farasin, Sonja Bezjak, Rajko Muršič.

Institut Museum des Wahnsinns, Trate

+386 070 433 219

+386 31 238 877

Trate 14c, 2213 Zgornja Velka, Slowenien

Steuernummer: 50139444

Registrierungsnummer: 6563309000

IBAN: SI56 2900 0005 1200 434, bei der UniCredit Bank

Das Kulturministerium der Republik Slowenien hat dem Museum des Wahnsinns für den Bereich der Kultur und des kulturellen Erbes den Status einer Institution, die im öffentlichen Interesse arbeitet, verliehen.

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