Über das Museum

Im Museum des Wahnsinns beschäftigen wir uns mit der Untersuchung, der Erhaltung und der Bekanntmachung der Geschichte des Schlosses Obermureck in Trate, Slowenien, eines der ältesten Schlösser Sloweniens.

 

Im Museum des Wahnsinns vereinigen wir die Kräfte der ortsansässigen Menschen auf der slowenischen und österreichischen Seite der Mur, die sich als eine Gemeinschaft des regionalen Erbes verstehen.

 

Unsere Interessen erstrecken sich über die Gebiete der Paläontologie, Archäologie, Geschichte, Architektur, der bildnerischen, musikalischen und literarischen Kunst, der Kultur, des Naturerbes und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit jeglicher Art.

 

Wir gründeten ein lokales, grenzüberschreitendes weltoffenes Zentrum.

 

Wir entwickeln ein partizipatorisches Museum und legen den Blick auf eine belastete Vergangenheit frei.

 

Wir schaffen Raum für Erinnerung und Achtung.

Mission

Der Zweck des Museum des Wahnsinns ist die gesamtheitliche, sowohl fachkundige als auch laienhafte Behandlung des Phänomens des Wahnsinns mit dem Ziel seiner begrifflichen Erweiterung, Reaktualisierung, Enttabuisierung, Deinstitutionalisierung und Rekultivierung.

 

Das Museum des Wahnsinns arbeitet dabei sowohl mit slowenischen Organisationen und Einrichtungen aus diesem Bereich, als auch mit ähnlichen Organisationen und Einrichtungen in Europa und der übrigen Welt zusammen.

 

Das Museum des Wahnsinns bemüht sich mit seiner Tätigkeit gleichzeitig um den Erhalt und die Revitalisierung des Schlosses Obermureck, in dem mehrere Jahrzehnte lang das Institut für geistig und nervlich Kranke Hrastovec – Trate arbeitete, und trägt damit zum Prozess der Deinstitutionalisierung in Slowenien bei.

Vision

In Übereinstimmung mit dem oben Gesagten beabsichtigt das Museum des Wahnsinns ein inhaltlich vollständiges Kultur-, Fach-, Sozial- und Tourismuszentrum zu errichten, welches auch intensive Arbeit für die Belebung des Kultur- und Naturerbes in der Umgebung des Schlosses Obermureck und die Zusammenführung und Zusammenarbeit lokaler Gemeinschaften und deren Einbindung in die weitere Region beinhaltet.

 

Aufgrund der unmittelbaren Nähe der Staatsgrenze sind auch österreichische Gebiete eingeschlossen. Dabei berücksichtigt das Museum des Wahnsinns die Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen um die Erhaltung der Umwelt.

194_Schloss_Ober-Mureck,_Trate_-_J.F.Kai

Geschichte

Die ersten Erwähnungen des Schlosses Obermureck reichen ins 12. Jhdt. zurück.

 

In den Jahren 1401 bis 1931 war das Schloss im Besitz des steirischen Geschlechts Stubenberg. In einer kurzen Periode vor und während des Zweiten Weltkriegs war Anton Mally Besitzer des Schlosses.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss unter Jugoslawien verstaatlicht. Eine Anstalt für geistig und nervlich Kranke wurde eingerichtet.

 

Im Jahr 2004 wurde diese Anstalt vom Staat mit der Begründung, dass derartige Anstalten für die Unterbringung von Menschen ungeeignet sind, geschlossen.

 

Es handelte sich dabei um die erste Institution, die vom Staat Slowenien mit dem Ziel der Deinstitutionalisierung geschlossen wurde. Wir haben hierzu im Schloss einen Ort der Erinnerung eingerichtet.

Wer sind Wir?

dr. Sonja Bezjak, Direktorin, sonja.bezjak@muzejnorosti.eu

dr. Reinhard Padinger, Sekretar, reinhard.padinger@muzejnorosti.eu

Darja Farasin, Vorsitzende des Institutsrates, darja.farasin@muzejnorosti.eu

Elias Dorner, elias.dorner@muzejnorosti.eu

Petra Leschanz, petra.leschanz@muzejnorosti.eu

Boris Bezjak, boris.bezjak@muzejnorosti.eu

Jože Žižek, joze.zizek@muzejnorosti.eu

Monika Bezjak, monika.bezjak@muzejnorosti.eu

Andreja Divjak, andreja.divjak@muzejnorosti.eu

 

Metka Lampret, Leiterin des Lesekreises

Odriv, Metka Kitel, s.p., Buchführerin

 

INSTITUTSRAT

Darja Farasin, Präsidentin

dr. Igor Sapač, Mitglied

dr. Vito Flaker, Mitglied

Elias Dorner, Mitglied

Im Museum des Wahnsinns arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unentgeltlich.

Anerkennungen

Dachverband der Vereine Moja Mura

Darja Farasin, Boris Bezjak und Sonja Bezjak für die Mitarbeit bei der Bemühung um die Erhaltung der freien Fließstrecke der Mur

Revue Zarja

Dr. Sonja Bezjak, nominierte Kandidatin für die Frau des Jahres Direktorin des Museum des Wahnsinns, 2018

Anerkennung der Ortsgemeinschaft Velka für die Arbeit in der Region

 Institut Museum des Wahnsinns, 2016

Anerkennung des Kultur- und Kunstvereins Gabrijel Kolbič für die Zusammenarbeit

Institut Museum des Wahnsinns, 2016

Anerkennung des Fischereiverbands Slowenien

Boris Bezjak für die Ausstellung Geheimnisvolle Welt der Mur, 2014

 

Institut Museum des Wahnsinns, Trate

+386 31 238 877

Trate 14c, 2213 Zgornja Velka, Slowenien

Steuernummer: 50139444

Registrierungsnummer: 6563309000

IBAN: SI56 2900 0005 1200 434, bei der UniCredit Bank

Das Kulturministerium der Republik Slowenien hat dem Museum des Wahnsinns für den Bereich der Kultur und des kulturellen Erbes den Status einer Institution, die im öffentlichen Interesse arbeitet, verliehen.

©2019, Muzej norosti. Proudly created with Wix.com