Ausstellungen
Auf einem Felsen wuchs Schloss Obermureck
Eine Ausstellung über die architektonische Entwicklung des Schlosses Obermureck vom 12. bis zum 19. Jhdt., aufbereitet vom Schlösserkundigen Dr. Igor Sapač.
SpielWiesen des Wahnsinns
Die Ausstellung zeigt Bilder aus der Zeit zwischen 1956 und 2004, als im Schloss die staatliche Anstalt für geistig und nervlich Kranke geführt wurde.
Komponisten am Rande des Wahnsinns
Die Ausstellung über Komponisten klassischer Musik mit Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der geistigen Gesundheit zeugt von der schmalen Grenze zwischen Wahnsinn und Genialität.
Die geheimnisvolle Welt
der Mur
Die Mur ist die Königin der Vielfalt der Fischfauna. Die Ausstellung zeigt alle 65 Fischarten, die in der Mur leben. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Marijan Gaber und Dr. Meta Povž.
Grüne Gladiatoren
Die Ausstellung zeigt den ersten Kampf gegen die Errichtung von Wasserkraftwerken in den 80-iger Jahren. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein für die Erforschung der Fische Slowenien und dem Dachverband der Vereine Moja Mura erstellt.
Murali, es geht um die Mur!
Künstlerinnen erstellten 4 Wandmalereien zur Darstellung der Notwendigkeit des Erhalts einer frei fließenden Mur. Diese so genannten Murali sind an folgenden Orten kostenlos zu besichtigen: In Sladki Vrh an der Fischerhütte beim Fischteich Lenc (an der Strasse zwischen Sladki Vrh und Trate), Gornja Radgona - Mladinski center, Trg svobode 15; Radenci, Boračevska cesta 2.
Wissenschaftliche Arbeiten
Ausgewählte Themen:
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Schloss Obermureck
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Geschichte des Umgangs mit dem Wahnsinn Schlosspalais Neu Khünegg
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Petek Mühle
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Anziglperk (Einsiedlerberg), archäologische Fundstätte
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Therese Mostler, die erste slowenische Fotografin
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Paläontologie
Projekte
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Aus den Institutionen hinaus zu den Menschen, 2020-2022
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Transborder, 2019
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Lesekreis, Andragoški Center Slowenien, 2019
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Erinnert ihr euch noch, Genossen, Andragoški Center Slowenien, 2019
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Wir leben im kulturellen Erbe von Mureck, Andragoški Center Slowenien, 2019
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Arbeitskreis für Kunst und Deinstitutionalisierung, Fakultät für Sozialarbeit, 2017
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Arbeitskreis für Kunst und Deinstitutionalisierung, Fakultät für Sozialarbeit, 2016
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Wahnsinn und Kreativität?, Kulturministerium der Republik Slowenien, 2015
Aus den Institutionen hinaus zu den Menschen
Im Museum des Wahnsinns informieren wir die in- und ausländische Öffentlichkeit darüber, dass Slowenien einer der am höchsten institutionalisierten Staaten der Welt ist und dass den Menschen, die in Instituten leben, die Menschenrechte entzogen werden.
Die Erfahrung zeigt, dass die Menschen über dieses systematische Problem schlecht unterrichtet sind, und dass trotz der Hinweise der Fachwelt kein politischer Wille zur Entfaltung eines Prozesses der Desinstitutionalisierung besteht. Dieser begann und endete letztlich mit der Schließung des Instituts für geistig und nervlich Kranke in Trate, wo wir seit 2013 arbeiten.
Das Hauptziel des Projekts ist die Aufklärung der jungen Generation über die Verletzung der Menschenrechte in den Instituten in Slowenien und die Motivierung zu einer gesellschaftlichen Veränderung in Richtung der Abschaffung der Institutionen und des Aufbaus von sozialen Schutzmaßnahmen in der Gemeinschaft, daher auch der Titel des Projekts „Aus den Institutionen hinaus zu den Menschen“.
Die Instrumente zur Ausbildung und das Programm werden in Zusammenarbeit mit den beiden Partnern Museum der nationalen Befreiung Maribor und dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in Österreich entwickelt.
Es geht um zwei Museen, die auf die Darstellung des schwierigen Erbes und der Menschenrechte spezialisiert sind und ein reichhaltiges pädagogisches Programm für junge Leute anbieten.
In die Ausbildungsinstrumente werden Zeitzeugenberichte von Menschen aufgenommen, die in Institutionen lebten oder noch heute in ihnen leben. Damit tragen wir zur Stärkung der Stimme einer verletzlichen Gruppe bei, die an den Rand gedrängt ist ungehört und unbemerkt.
Dabei werden wir unterstützt durch das Partnerinstitut Franko, dessen Aufgabe darin besteht, Menschen mit anhaltenden Schwierigkeiten im Zusammenhang mitder geistigen Gesundheit auf eine Art und Weise zu helfen, die ihnen ein Leben in der Gemeinschaft ermöglicht, das heißt außerhalb von Institutionen.
Das Ziel besteht darin, bereits im Rahmen des zweijährigen Projekts Studenten und Pädagogen einzubinden und die Änderung nach der Programmdurchführung zu bewerten.
Kontaktadresse: Dr. Sonja Bezjak
Partner: Institut Franko, Museum der nationalen Befreiung Maribor
Mitarbeitende Organisation: Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Österreich
Finanzierung des Projekts: Programm Active Citizens Fund in Slowenien (über Finanzierungsmechanismen der EEA und von Norwegen)
Laufzeit des Projekts 01.10.2020 bis 30.09.2022
Zusammenarbeit
Fachliche Unterstützung
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Dr. Igor Sapač, Abteilung für Architektur, Fakultät für Bauwesen, Verkehrswesen und Architektur, Universität Marburg
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Dr. Vito Flaker, Dr. Andreja Rafaelič, Dr. Darja Zaviršek, Fakultät für Sozialarbeit, Universität in Ljubljana
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Dr. Rajko Muršič, Dr. Jože Hudales, Abteilung für Anthropologie und Ethnologie, Philosophische Fakultät der Universität Ljubljana
Lokale Organisationen
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Volksschule Sladki Vrh
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Slowenien Volksschule Sv. Ana
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Slowenien Männergesangschor KUD Gabrijel Kolbič
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Pensionistenverein Velka
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Touristenverein Sladki Vrh
Kultur und Kunst
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Mag. Saša Bezjak, selbständige Künstlerin
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Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark, Pavelhaus, Österreich
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Verein slowenisch-österreichische Freundschaft Maribor
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Institut für den Schutz des kulturellen Erbes
Natur
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Dachverband der Vereine Moja Mura
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Internationales Komitee für die Erhaltung der Mur
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Institut für Naturschutz Verein L.E.i.V, Lebende Erde im Vulkanland
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Genuss am Fluss
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Österr. Naturschutzbund
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Österreichischer Alpenverein Mureck
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WWF Österreich
Sozialer Bereich
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Zentrum für Sozialarbeit Maribor